Alles eine Frage der Zeit


Ob im Stau, in Ämtern oder an der Kasse – wir müssen warten und uns in Geduld üben. Eine Tugend, die nur wenige von uns beherrschen. Denn wir Menschen können es nur schwer ertragen zu warten, vor allem, wenn wir keine Verzögerungen eingeplant haben. 


Hinter dem ganzen Ärger steckt die Überzeugung, dass Warten vertane Zeit sei, die wir anders viel besser zu nutzen wüssten. Und den noch müssen wir immer wieder kleine Unterbrechungen und Störungen in unserem Leben ertragen. Ob sich der Stau auflöst, ob die Bahn sich verspätet oder wir schneller in einer Warteschlange aufrücken können, liegt nicht in unserem Machtbereich. Die eigene Macht- und Hilflosigkeit in diesen Momenten irritiert und ärgert uns. Und auch wenn es sich hierbei nur um die kleinen täglichen Unterbrechungen handelt, sind wir angespannt, nervös und gereizt. 


Noch viel schwieriger aber ist es mit der Geduld, wenn es um die Erfüllung von lang ersehnten Träumen und Wünschen geht. 


Keine Frage, das Ausharren ist ein schwieriger und manchmal auch langwieriger Prozess. Wie also hält man die Geduld aufrecht?



Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat. Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.“

(Apostelgeschichte 1:7)


„Und alles, was immer ihr im Gebet glaubend begehrt, werdet ihr empfangen.“

(Matthäus 21:22)

 


Was für eine Zusage! Es gibt jemanden, der sich um diese Angelegenheiten kümmert. Jemand, der vor hat dir all die noch so kleinen Wünsche auf Erden zu erfüllen und dieser Herausforderung mit der Gewissheit des Sieges begegnet!


Denn Wünsche sind in dieser Welt und vor allem für Gott etwas ganz besonderes, weil in ihnen die wahre Hoffnung verborgen ist. Und obwohl mancherlei Wünsche so weit weg von der Realität und für die Welt nicht greifbar sind, sind sie für Gott so wichtig.

 

„Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht? 25 Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren.“

(Römer 8:24-25)

 


Deshalb ist es so wichtig, seine Hoffnung in dem verborgenen zu behalten, aber seinen Glauben in Gott selbst zu legen. Denn das ist was Demut vor Gott bedeutet:

Nichts von sich selbst, aber alles von Gott zu erwarten!  

 

Der Glaube aber ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überführt sein von Dingen, die man nicht sieht.“

 (Hebräer 11:1)

 

Er ist im Vergleich zur Hoffnung deine feste Erwartung, deine Zuversicht und kann niemals ungewiss sein. Verliere die Hoffnung nicht! Sie ist Teil deines Glaubens und der entscheidende Schritt zu den Verheißungen!

 

Wenn Gott deine Hoffnung ist, dann bringe deine Wünsche vor Ihn und habe deinen Glauben daran, dass Er all deine Wünsche erfüllt. Denn das ist Sein Machtbereich!

   

So wünsche ich dir, dass du denselben Eifer und die Gewissheit der Hoffnung bis ans Ende bewahrst, nicht müde wirst und es denen nachmachst, die durch Glauben und Ausharren die Verheißungen empfangen. (Hebräer 6:12)

 

Deine Hoffnung sowie dein Glauben in Gott ist niemals vergeblich! Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dein Traum in Erfüllung geht!

 

In Liebe,

Oliver

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0