Das Geschenk der Freiheit

 

 Als Gott den Menschen schuf und ihm den Garten Eden offenbarte,

konnte man darin ein Bild voll Harmonie und Freiheit finden.

Jeder Gedanke den der Mensch hatte, war bei Gott selbst und es gab nichts,

an dem es ihm mangelte. 



Er schuf den Menschen und stattete ihn aus mit Seiner vollen Kraft, um ihm von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen, Gemeinschaft mit ihm zu haben und ihm all Seine unendliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Und bis heute hat sich an dieser Situation nichts geändert.


„Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade.“ (Johannes 1:16)


Doch obwohl die Freiheit ein so großzügiges Geschenk ist, erkennt dies nicht jeder in der Welt. Denn gerade weil wir die Freiheit haben, uns zwischen dem Leben/Segen und dem Tod/Fluch zu entscheiden (5. Mose 11:26) kann es zu Mangel und Leid in dieser Welt kommen.


Die Wahrheit Gottes sagt uns, dass nichts passiert ohne unser eigenes hinzutun. Gott hat den Mensch in dieser Freiheit und Seiner Liebe geschaffen, damit er frei sein kann in all seinen Entscheidungen und seinem Lebensstil. (Galater 5:1)


So ist zwar Gott ohne Zweifel die Kraft unseres Lebens, doch hat Er ohne unser eigenes hinzutun keinerlei Autorität darüber. Und ebenso ist es mit dem Teufel, der ohne unser eigenes hinzutun nicht in der Lage ist etwas auf Erden zu tun. Doch im Gegensatz zu Gott ist der Teufel stets versucht die Worte Gottes zu verdrehen um Zweifel in unser Leben zu bringen.


So ist es uns überlassen, von wem wir uns leiten lassen und für wen wir bereit sind zu sprechen und zu handeln!


Nimmt man beispielsweise die Arbeit, die wir täglich zu verrichten haben, dann wird die Kraft und der Einfluss Gottes auf unser Leben deutlich. Gott kann uns tolle Arbeitsstellen zur Verfügung stellen, sowie mit netten Kollegen, einer erfüllenden Arbeit und der dafür nötigen Gesundheit ausstatten, doch die Ausführung der Tätigkeit obliegt uns.


Deshalb lasst uns ganz bewusst mit unseren Entscheidungen umgehen, unsere Gott gegebene Freiheit dafür zu verwenden, Ihm in Allem mit einzubeziehen, die Autorität über unser Leben zu geben und stets auf Seine Art handeln.


Die Tür steht weit offen. Aber erst wenn wir bereit sind jeden Tag auf´s Neue die Einladung anzunehmen und freimütig sind, den Weg des Lebens zu gehen, dann wird die anfängliche Harmonie und das Ausmaß des großen Geschenks der Freiheit sowie der Entscheidung deutlich.


In Liebe,

Oliver


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