Akt der Verzweiflung!

Sonnenuntergang und dem Vers aus Psalm 116:6
  

 

Jesus Anliegen war stets der Erde von Gottes großem Herz zu berichten!

Mit all Seinen Lehren, Wundern und Heilungen erzählte Er von der Einstellung

Seines himmlischen Vaters, die zuvor nie verstanden worden war. 

 


Doch als Jesus lehrte, wurden die Menschen von Seiner Nachricht überwältigt. 

 

„Und alle gaben ihm Zeugnis und wunderten sich über die Worte der Gnade, die aus seinem Mund hervorgingen…“ 

(Lukas 4:22)

 

Seine Botschaft bewirkte das, was die traditionelle Übermittlung der religiösen Lehre nicht erreicht hatte. Indem Jesus Gott als Seinen Vater erklärte, ging er über die Grenzen dessen, was das Volk zuvor gehört hatte! 

 

Doch die Idee eines liebenden Vaters sorgte nicht an allen Stellen für Jubel, sondern ebenso für viel Empörung und Zorn, weil die Implikationen dessen, was Jesus über das Ausmaß Seiner/Gottes Gnade sagte, nicht gänzlich verstanden wurde. Nicht einer bezeichnete zu dieser Zeit Gott als seinen „Vater“. 

 

Aber die Botschaft Jesu hörte nicht auf. Denn Sein Anliegen war, zu zeigen, dass Gottes tiefer Wunsch war, unser Vater zu sein. 

Eine Botschaft, die uns spätestens mit der Geschichte des verlorenen Sohnes eindeutig werden sollte. Doch während überall auf dieser Welt noch immer die Geschichte des verlorenen Sohnes erzählt wird, möchte ich heute einmal die Geschichte des verlorenen Vaters erzählen.

 

Eine Geschichte, in der von Anfang bis zum Ende der Vater im Mittelpunkt steht. Und auch erst die Antwort des Vaters an seinen Sohn uns die wahre Einsicht  dieser großartigen Überlieferung schenkt und uns einen Einblick in die großartige Haltung unseres himmlischen Vaters gewährt:

 

Die Geschichte berichtet von der Liebe eines Vaters zu seinem Sohn, die einzigartig war. Denn obwohl der Sohn all seine Güter verschleuderte, brachte der Vater dem Sohn das Vollmaß seiner Güte entgegen. Im Glauben daran, dass sein Sohn eines Tages zurückkehren würde. 

 

Als der Sohn nun ging um das Haus seines Vaters zu verlassen, nahm er jenen Teil an Gütern mit sich, die ihm gehörten.

Doch der Sohn nahm sein Erbe und verschlang es, bis nichts mehr davon übrig war, weit weg von der Gemeinschaft und Führung seines Vaters. Schließlich fand der Sohn sich an dem Punkt wieder, als er sich, getrieben von Hungersnöten und dem Verlust all seiner Habe, mit der Tätigkeit als Schweinefütterer zufriedengeben musste. Und nichts hätte zu dieser Zeit für einen Hebräer erniedrigender sein können….

 

Erst als der Sohn den Punkt der vollkommenen und aussichtslosen Verzweiflung erreichte und keinen Ausweg mehr sah, kehrte er schließlich wieder zum Hause seines Vater zurück!

 

Doch sollten wir immer damit warten, bis alles Hoffnungslos erscheint?  

Bevor wir einen Blick auf unseren himmlischen Vater wagen? 

Es scheint beinahe so zu sein, dass erst einmal alles aus den Fugen geraten muss, bis wir uns nach Gott ausstrecken. 

Doch das ist nicht Gottes Anliegen. Er will nicht, dass wir auch nur die geringste Pause einnehmen, um Sein Erbe zu empfangen.

 

Stattdessen könnten wir mit Ihm Gemeinschaft haben und weiterhin von der reichlichen Versorgung Seines Erbes profitieren. 

 

So lasst uns nicht zu denen werden, die ihr Erbe verschwenden. Lasst nicht zu, dass unsere, durch Gottes Blut erkaufte Bestimmung durch unsere Finger rutscht, indem wir vergessen, dass wir von Gott angenommen sind. Beginnen wir,  unsere wahre Identität anzunehmen. Und wir werden nie auch nur an solch einen Punkt der Verzweiflung gelangen müssen. 

 

In Liebe, 

Oliver 

 

 

 

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