Architekt des Lebens !

Herz welches als Symbol für Sprüche 3, 5-6 stehet

„Jeder, der zu mir kommt und meine Worte hört und sie tut

- ich will euch zeigen wem er gleich ist.

Er ist einem Menschen gleich, der ein Haus baute, grub und vertiefte

und den Grund auf den Felsen legte;

als aber eine Flut kam, stieß der Strom an jenes Haus und konnte es nicht erschüttern,

weil es gut gebaut war.

Der aber gehört und nicht getan hat,

ist einem Menschen gleich, der ein Haus auf die Erde baute ohne Grundmauer;

der Strom stieß daran, und sogleich fiel es, und der Sturz jenes Hauses war groß.“

(Lukas 6:47-49)


 

Der Drang etwas schaffen zu wollen, liegt tief in unserer Natur verankert. 

Schon als Kinder versuchen wir, uns am Bau von Sandburgen, Zeichnen und Gestalten auf Papier wie wir uns unsere Zukunft vorstellen und reißen alles wieder ein, wenn uns das Ergebnis nicht gefällt. 

Auch Jahre später vertrauen wir noch auf dieselbe Vorgehensweise.

Feilen, planen, korrigieren und gestalten tagtäglich am Konstrukt unseres Lebens.  Um eines Tages, vielleicht sogar am Ende unseres Lebens vor einem Ergebnis zu stehen, auf das wir mit Stolz und Freude zurückblicken können. 

Nicht selten scheitern wir dabei. Was uns immer wieder zwingt, Pläne zu verwerfen, Ziele zu korrigieren oder von neuem zu beginnen. Solange, bis wir letztlich ein Ergebnis erreichen, mit dem wir zumindest leben können.

Und doch frage ich mich: Ist es mir all die Mühe wert, wenn am Ende dabei nur ein halbes Haus steht? 

 

„Wenn Jehova das Haus nicht baut, vergeblich arbeiten daran die Bauleute;

wenn Jehova die Stadt nicht bewacht, vergeblich wacht der Wächter.“ 

(Psalm 127:1)

 

Denn eigentlich sollte ich doch wissen, dass Gott keine Mühe hat, selbst aus meinen Ruinen, Neues zu schaffen.

Er, der große Architekt allen Lebens, ist mit dem Blick für das Vollendete!

Der Fels in jeder Brandung, der Ursprung des Erfolgs und die Konstante in meinem Leben.

Was mir und meinen Vorhaben bisher fehlte war sicher nicht fehlender Ehrgeiz oder ein Mangel an Fleiß.

Vielmehr fehlte es mir an solidem Untergrund und dem Willen, Gott in all meine Vorhaben einzubinden. Weil, weder ein gut geplantes Haus, noch ein durchdachtes Vorhaben bestehen kann, solange es auf schlechtem Fundament gegründet ist.

Im Gleichnis von Lukas 6 wird uns daher auch von beiden Häusern übereinstimmend berichtet:

Platzregen fiel, Überschwemmungen kamen, der Sturm tobte und rüttelte am Haus. Situationen, in denen sich ein Bauwerk bewähren muss. 

Ist es solide, stabil und bietet es Schutz? Oder ist es eine Hütte, die man in solch einer bedrohlichen Situation lieber verlassen sollte?

Die Entscheidung darüber, wie du künftig bauen wirst, liegt bei dir. Aber ganz gleich für welche Bauweise du dich auch entscheiden wirst, solltest du wissen: Wenn Gott der Architekt deines Leben ist, baust du auf solidem Grund!

 

In Liebe, 

 

Oliver

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0