Vom Bedauern zur Vergebung

Auf dem Bild sieht man eine Seerose und darüber ist der Bibel der Vers aus Johannes 14:27 geschrieben .

 

 

Ein gesundes Selbstwertgefühl

ist das von Natur aus positive Wissen um uns selbst.

Es gilt als wichtiger Bestandteil unserer seelischen Gesundheit

und darüber hinaus als Garant für Lebenszufriedenheit und Erfolg. 


Dagegen ist ein zu geringes Selbstwertgefühl vielmals die Ursache vielerlei Probleme.

Weil es dazu führt, sich unentwegt die eigenen Schwächen und Fehler vorzuhalten. 

 

Messen wir unser Selbstwertgefühl anhand dessen, was wir selbst bisher erreicht haben,

können wir schnell unseren Frieden verlieren. Besonders in der heutigen Zeit, in der wir nur zu oft dazu neigen, zu viele Aktivitäten in einen einzelnen Tag zu packen.  

 

„Und andere sind die unter die Dornen Gesäten, es sind die, die das Wort gehört haben, und die Sorgen der Zeit und der Betrug des Reichtums und die Begierden nach den übrigen Dingen kommen hinein und ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht.“

(Markus 4:18-19)

 

Überfüllen wir unser Leben mit zu vielen Dingen, riskieren wir, gestresst und mürrisch zu werden. Setzen dabei aufs Spiel, Gottes Wort zu ersticken, indem wir allen anderen Dingen den Vorrang

in unserem Leben geben. 

Am Ende des Tages zählt jedoch nicht, wie viele, sondern welche Dinge wir erledigt haben. Unsere eigene Leistung ist dabei nicht das Wichtigste im Leben; Fruchtbarkeit hingegen schon.

Auch wenn das nicht bedeutet, dass Gott nicht will, dass wir produktiv sind.

Nur hat Er mehr Interesse an unserem Frieden als an unseren Leistungen.  

 

„ Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam.“

(Johannes 14:27)

 

Wir können weiterhin unseren Tag damit beginnen, all jene Dinge zu bedauern die wir am Tag zuvor nicht erreicht haben und uns dabei unentwegt die vergangenen Misserfolge vor Augen halten. 

Jedoch sollten wir mittlerweile verstanden haben, dass wir davon nicht profitieren und dank Jesus, Misserfolg oder die Vergangenheit nicht länger Lasten sind, die wir mit uns herumtragen müssen.

 

 So fern der Osten ist vom Westen, hat er von uns entfernt unsere Vergehen.“

(Psalm 103:12)

Gott spricht:  

 „Ich, ich bin es, der deine Verbrechen auslöscht um meinetwillen,

und deiner Sünden will ich nicht gedenken.“

(Jesaja 43:25) 

 

Wir selbst sind nicht in der Position, die besten Entscheidungen für unser Leben zu treffen. Und auch sind wir nicht in der Lage die Vergangenheit zu verändern. Was wir jedoch können, ist es aus Vergangenem zu lernen und in aller Fülle zu begreifen, was Jesus bereits für uns am Kreuz getragen hat: 

 

 „Jedoch unsere Leiden - er hat sie getragen, und unsere Schmerzen - er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserem Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.“

(Jesaja 53:4-5)

 

Wäre es daher nicht ungerecht, wenn wir weiterhin mit Ihm leiden und dadurch den Preis nicht würdigen, den Er am Kreuz für uns getragen hat?

Lasst uns stattdessen das Geschenk des Friedens und der Vergebung annehmen.

Nicht länger unserer Vergangenheit gedenken und unsere Ohren dafür öffnen, was Gott uns zu sagen hat (s. Offenbarung 3:13).

 

„HERR, du wirst uns Frieden geben, denn du hast ja alle unsere Werke für uns vollbracht.“

(Jesaja 26:12) 

 

Wer Gottes Wort die Priorität eines jeden einzelnen Tages gibt, der wird Frucht bringen und schlussendlich vom Bedauern zur vollständigen Vergebung gelangen. 

 

 

In Liebe,

 

Oliver

 

 

 

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