Reinen Herzens

Markus 12:30 als Schrift und im Hintergrund eine Wolkenformation .

Auf die Frage nach dem höchsten Gebot, antwortete Jesus:

 

„Der Herr, unser Gott, ist ein Herr; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und

aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!“

(Markus 12:30)

 


 

In all unserem Bestreben an Gott wachsen zu wollen, ist nichts zielführender als die Liebe zu Ihm und zu Seinem Volk. Die Form von göttlicher Liebe, die uns einst Josef mit seinem Handeln gegenüber seinen Brüdern demonstrierte. 

 

Unter der Herrschaft des Pharaos, wurde Josef zum stärksten Mann auf Erden. Ausgestattet mit solch einer Macht, die es ihm leicht machen würde, seinen Brüdern zurückzuzahlen, was sie ihm einst angetan haben.

Jenen, die ihn einst verrieten und töten wollten. 

 

Nachdem nun Josefs Vater starb, fürchteten seine Brüder, dass Josef Rache üben würde und baten ihn: 

„Vergib doch das Verbrechen der Knechte des Gottes deines Vaters.

Da weinte Josef, als sie zu ihm redeten.

Und auch seine Brüder gingen und fielen vor ihm nieder und sagten:

Siehe, da hast du uns als Knechte.“ 

(1. Mose 50:17)

 

 

Was seine Brüder zu diesem Zeitpunkt nicht wussten, war, dass Josef über all die Jahre  seinen Weg mit Seinem Vater gegangen war und ihnen die Gräueltaten der Vergangenheit bereits verziehen hatte.

 

"Josef aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Bin ich etwa an Gottes Stelle?

Ihr zwar, ihr hattet Böses gegen mich beabsichtigt, Gott aber hatte beabsichtigt,

es zum Guten zu wenden, damit er tue, wie es an diesem Tag ist,

ein großes Volk am Leben zu erhalten. Und nun, fürchtet euch nicht!

Ich werde euch und eure Kinder versorgen. So tröstete er sie und redete zu ihrem Herzen.“

(1. Mose 50:17-21)

 

Josef schätzte die Beziehung zu Gott mehr, als das Gefühl der Rache. 

Statt auf Rache zu sinnen, blieb er ihnen gegenüber liebevoll und barmherzig. 

 

Auch wir können die Göttliche Liebe auf so vielen Wegen zum Ausdruck bringen:  mit unseren Worten, der Art wie wir geben und durch unserem Interesse an Anderen. Weil Liebe keine Angst davor hat, verwundet zu werden, befleckt sie sich nicht und strebt nicht nach Rache, sondern vergibt, ist gütig und sucht nach Wegen, andere zu ermutigen und zu ermuntern.

 

 

Besonders in den gefährlichen Zeiten, in denen wir heute leben, müssen wir uns mehr und mehr der Gegenwart des H. Geistes bewusst werden und uns von Ihm und Seiner Liebe führen lassen, indem wir die göttliche Liebe teilen, die wir in unserem Herzen tragen.

 

Frei haben wir empfangen, so lasst uns auch frei geben. Wie das Wort es von uns will: 

 

• „Da ihr eure Seele durch den Gehorsam gegen die Wahrheit zur ungeheuchelten Bruderliebe  

                  gereinigt habt, so liebt einander anhaltend, aus reinem Herzen!“   (1. Petrus 1:22)

• „Das Endziel der Weisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und

                  ungeheucheltem Glauben.“   (1. Timotheus 1:5)

• „Euch aber lasse der Herr zunehmen und überreich werden in der Liebe zueinander und zu

                  allen - wie auch wir gegenüber euch sind.“   (1. Thessalonicher 3:12)

• „Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder und Schwester. Nun gebraucht nicht die

                  Freiheit als Anlass für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe. Denn das Gesetz

                  ist in einem Wort erfüllt, in dem: Du sollst deinen nächsten lieben wie dich selbst.“

                  (Galater 5:13)

• „Bei allem, was ihr tut, lasst euch von der Liebe leiten.“   (1. Korinther 16:14)

 

Wenn es die Liebe ist,  an die du denkst, wenn es schwierig wird und die du praktizierst, wenn es kein anderer tut – dann hast du die Liebe Gottes wahrhaftig empfangen und machst Gebrauch von ihrer unerschöpflichen Kraft!

 

In Liebe, 

 

Oliver 

 

 

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