Qualitätsumfeld

Regenbogen über Puerto de la Cruz und ein Vers aus Prediger 3, 1

 

Seit Beginn unseres Lebens wird uns vermittelt,

dass wir an die Zeit gebunden sind.

Einer der Gründe warum wir Menschen versuchen stets schneller,

höher und weiter zu kommen.

 


Dabei bestimmt die Zeit nicht nur unseren Alltag und alle Aktivitäten darin, sondern ist zugleich auch unglaublich erfolgreich dabei, uns unter Druck zu setzen. Gott ist in dieser schnelllebigen Zeit derjenige, Der uns den Druck nimmt. Denn wie keine Frucht in Sekunden reift, wächst auch keine Pflanze an nur einem Tag:

 

„So hat jegliches seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“ 

(Prediger 3:1)

 

Wenn uns das Wort etwas zur Geduld vermitteln möchte, zeichnet es uns häufig das Bild eines säenden Landwirtes, mitsamt seiner Haltung und Einstellung:  

 

„Habt nun Geduld, Brüder, bis zur Ankunft des Herrn!

Siehe, der Bauer wartet auf die köstliche Frucht der Erde und hat Geduld ihretwegen,

bis sie den Früh- und Spätregen empfange. Habt auch ihr Geduld, stärkt eure Herzen!“ 

(Jakobus 5:7-8)

 

Geduld zu haben bedeutet aber nicht einfach inaktiv zu sein, wie manche annehmen können. Geduld, in Gottes Wort, bedeutet auch dann fortzufahren, wenn Angriffe oder Dinge geschehen, die im Widerspruch zu Gottes Versprechen stehen:

 

„Darüber freue ich mich, und ich werde mich auch in Zukunft darüber freuen!

Weil ihr für mich betet und Jesus Christus mir durch seinen Geist beisteht,

bin ich sicher, dass hier alles zum Besten für mich ausgehen wird.

Ich hoffe inständig und bin zuversichtlich,

dass ich während meiner Gefangenschaft nicht schwach werde und versage,

sondern dass Christus wie bisher, so auch jetzt durch mich bekannt gemacht und geehrt wird,

sei es durch mein Leben oder durch meinen Tod.“ 

(Philipper 1: 19-20)

 

Auch der Bauer ist nicht passiv, während er auf den Regen wartet. Ganz im Gegenteil!

Er arbeitet hart und ist nicht nur darauf bedacht die Samen zu säen, sondern auch ein Qualitätsumfeld zu schaffen, in dem sie gedeihen können. Stets mit der Erwartung einer großen Ernte. Und das obwohl er weiß, dass seine Zeit, Geld und Mühe bis zur Erntezeit keinen Ertrag bringen wird! 

 

Seine Erwartung aber spielt die wichtigste Rolle für das, was er erhalten wird. 

Und so ist auch unsere Erwartung daran, dass Gottes Wort Wirklichkeit wird, entscheidend für die Schaffung Seiner Versprechen in unseren Herzen. Denn wir erwarten, dass wir geheilt werden, weil wir in Gottes Wort Heilung gefunden haben. Und erwarten Wohlstand und Frieden, weil Gott es uns in Seinem Wort versprochen hat. 

 

Erwartung und Hoffnung arbeiten zusammen Hand in Hand. Weil die Hoffnung eine zuversichtliche Erwartung ist. Und mit einer intensiven und zuversichtlichen Erwartung können wir nach den Versprechungen Gottes suchen, um sie in unserem Leben zur Wirklichkeit werden zu lassen. 

 

Bis dahin gilt, unsere Aufmerksamkeit nicht von unseren Umständen beeinflussen zu lassen. Sondern stattdessen festzuhalten, was unser Glaube an Gottes Wort verspricht. 

 

Niemand braucht ein Leben auf der Überholspur. Stattdessen gilt es auch mal ganz bewusst die Ausfahrt zu nehmen und dem dauerhaften Druck ein Ende zu setzen. 

 

Der Weg ist das Ziel! Und mit dem Himmel als Ziel und der Gewissheit auf dem Weg dorthin stets von allem allezeit alle Genüge zu haben (2. Korinther 9:8), können wir die Zeit nutzen um Gutes zu tun, entspannt auf die Verheißungen auszuharren und die reifen Früchte unserer Geduld zu genießen. 

 

„Denn Gott ist nicht ungerecht, euer Werk zu Vergessen und die Liebe,

die ihr zu seinem Namen bewiesen hat, indem ihr den Heiligen gedient habt und dient. 

Wir wünschen aber sehr, dass jeder von euch denselben Eifer und die volle Gewissheit der Hoffnung

bis an Ende beweise, damit ihr nicht träge werdet, sondern Nachahmer derer,

die durch Glauben uns Ausharren die Verheißungen erben.“ 

(Hebräer 6:11-12)

 

In Liebe, 

 

Oliver

 

 

 

 

 

 

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