Die Disziplin eines Athleten

Gesteinsgebilde auf dem Teide und ein Vers aus Matthäus 11:15

 

Was macht eigentlich jemanden wie dich und mich zu einem guten Schüler

der Lehre Jesu? 

 

Paulus sagte einst dazu: 

 


„Ich weiß genau, wofür ich mich mit aller Kraft einsetze.

Ich laufe und habe dabei das Ziel klar vor Augen.

Wenn ich kämpfe, geht mein Schlag nicht ins Leere.

Ich gebe alles für diesen Sieg und hole das Letzte aus meinem Körper heraus.

Er muss sich meinem Willen fügen.

Denn ich will nicht andere zum Kampf des Glaubens auffordern und selbst als untauglich ausscheiden.“

(1. Korinther 9:26-27) 

 

Als Paulus es sich zur Aufgabe machte, die Botschaft vom gekreuzigten und auferstandenen Jesus in die ganze Welt hinauszutragen, war er darin nicht nur überaus erfolgreich, sondern bewies bei der Umsetzung wahrlich die Disziplin eines Athleten. Jene Art Athlet, der vermag sich selbst für Jahre zu disziplinieren um nur für wenige Momente konkurrenzfähig zu sein und dafür auf sämtliche Freuden der Welt verzichtet, die du und ich für selbstverständlich halten.

 

Wollen wir mit demselben Erfolg durchs Leben gehen, sollten auch wir uns einen disziplinierten Lebensstil aneignen. Denn auch das christliche Leben ist eine Form der Selbstdisziplin! Wenn gleich auch der Unterschied zu einem Athleten darin besteht, dass der Preis unserer Disziplin nicht nur eine Momentaufnahme darstellt, sondern für ewig anhält! 

 

Nachhaltige Erfolge bleiben hingegen aus, wenn unsere Priorität im Erledigen von Dingen und nicht im Zuhören liegt. Denn wenn unwichtige Dinge unsere Aufmerksamkeit erregen und uns zugleich davon ablenken, das Wichtigste zu tun, werden wir unseren höchsten Zweck nicht erreichen: 

 

„Als Jesus mit seinen Jüngern weiterzog, kam er in ein Dorf, wo er bei einer Frau aufgenommen wurde, die Marta hieß.  Maria, ihre Schwester, setzte sich zu Füßen von Jesus hin und hörte ihm aufmerksam zu. Marta aber war unentwegt mit der Bewirtung ihrer Gäste beschäftigt. Schließlich kam sie zu Jesus und fragte: »Herr, siehst du nicht, dass meine Schwester mir die ganze Arbeit überlässt? Sag ihr doch, dass sie mir helfen soll!« Doch der Herr antwortete ihr: »Marta, Marta, du bist um so vieles besorgt und machst dir so viel Mühe. Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr niemand mehr nehmen.«“

 

Es lässt sich logisch begründen, dass das Fernhalten von unwichtigen Dingen ermöglicht, unsere volle Aufmerksamkeit auf die größeren Ziele zu richten. Verschwenden wir aber unsere Zeit mit den unwichtigen Dingen im Leben, haben wir nur wenig Zeit, uns auf die großen Aufgaben zu konzentrieren.  

Und infolgedessen werden die wichtigen Dinge niemals das Maß an Aufmerksamkeit erlangen, dass sie verdienen! 

 

Marias Geschichte ist nur eines von vielen Beispielen im Wort, dass uns aufzeigt wie wichtig es ist, dass Wort stets an die erste Stelle zu setzen! Weil nachhaltige Erfolge nur dann erzielt werden, wenn wir diszipliniert nach dem handeln, was wir gehört und gelesen haben. Denn erlauben wir uns es Marta gleichzutun, indem wir uns beispielsweise zu sehr in unserer Arbeit verlieren und ihr unsere größte Aufmerksamkeit schenken, vernachlässigen wir dabei die wirklich wichtigen Aufgaben. Eben jene Dinge, die essenziell für unsere Gesundheit, die Liebe zueinander und das eigene Wohlbefinden sind.

 

Daher spricht uns Jesus auch zu: „Wer Ohren hat, der soll auf meine Worte hören!“

(Matthäus 11:15) 

 

 

In Liebe, 

 

Oliver

 

 

 

 

 

 

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