Gottes Werk im Unsichtbaren

ungewöhnliche Felsformation auf dem Teide

 

Nachdem Mose die Botschaft des Herrn an den Pharao überbrachte,

das Volk Israels ziehen zu lassen, erwiderte dieser: 

„Wer ist der Herr, dass ich auf seine Stimme hören sollte, 

Israel ziehen zu lassen? Ich kenne den Herrn nicht 

und werde Israel auch nicht ziehen lassen.“ 

(2. Mose 5:2)   


Von Mose´s Wunsch empört, bestrafte der Pharao im Folgenden die Hebräer, indem er ihnen das Häcksel verweigerte, welches für die Herstellung von Ziegelsteinen benötigt wurde und erhöhte damit nochmals die zermürbende Last für sie. Dies verärgerte die Hebräer darauf so sehr, dass sie sich schließlich gegen Mose wandten. 

 

Von dieser Ablehnung gequält, rief Mose anschließend zu Gott und sprach:

„Herr, warum hast du so übel an diesem Volk gehandelt?

Wozu hast du mich denn gesandt? 

Seitdem ich nämlich zum Pharao hineingegangen bin, 

um in deinem Namen zu reden, hat er an diesem Volk übel gehandelt,

aber gerettet hast du dein Volk keineswegs.“ 

(Verse 22, 23)

 

Gott hatte Mose jedoch bereits zuvor gewarnt, dass der Pharao seinem Ruf nicht folgen würde. Und doch warf Mose Ihm vor „nichts“ zu tun. Und dasselbe geschieht auch in der heutigen Zeit, wenn sich Gottes Volk darüber beschwert, wie schlecht es um die Wirtschaft, die Regierung oder um die weltliche Gerechtigkeit steht. Doch warnte uns nicht auch Jesus bereits zuvor, dass diese Welt mehr und mehr den Tagen Noahs und Lot ähneln werde, je näher Seine Rückkehr bevorsteht?

 

Klar ist: Im Vergleich zum angesprochenen Zeitalter, sind die heutigen Bedingungen, in denen wir leben, nicht annähernd so schlimm wie in den Zeiten Noahs und Lots. Und dennoch warnte uns Jesus davor, dass uns in dieser dunklen Welt zahlreiche Schwierigkeiten entgegenstehen würden. 

Doch wies Er uns nicht zugleich auch an, davon ungestört zu bleiben, weil Er diese Welt bereits überwunden hat (Johannes 16:33) ?

 

Wie also sollen wir diesem göttlichen Gebot dann gehorchen? 

Indem wir unseren Fokus, wie nie zuvor, auf Gottes Verheißungen richten! Und es damit nicht Mose gleich tun, als er Gott vorwarf, „nichts“ zu tun, nur weil er keine unmittelbaren Ergebnisse sah.  Ebenso ist das, was wir in der Natur sehen oder eben nicht sehen, nie ein Hinweis darauf, ob Gott wirkt. Und wer bereits eine Weile in Gottes Gegenwart verbracht hat, weiß, das Er immer tut, was er verspricht. Denn 

„Gott ist kein Mensch, der lügt.

Er ist nicht wie einer von uns, der seine Versprechen bald wieder bereut.

Was er sagt, das tut er, und was er ankündigt, das führt er aus. “ 

(4. Mose 23:19)

 

Gott ist also immer am Werk, um das, was Er erklärt hat, zu verwirklichen. Doch das Reich der Finsternis ist trickreich und vermag unseren Fokus auf die Ergebnisse im Sichtbaren zu lenken und uns damit zum Zweifel an Gottes Werk zu bringen. Doch sei dir bewusst, dass der geistige Kampf, indem wir uns befinden, nicht vor unseren Augen stattfindet. Und während also dieser Kampf tobt, müssen wir uns im Glauben behaupten und daran festhalten, dass Gott tun wird, was Er versprochen hat! 

 

„Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, 

damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, 

wenn ihr alles ausgerichtet habt, 

stehen bleiben könnt!“ 

(Epheser 6:13) 

Denn nur mit Gottes Rüstung ausgestattet, sind wir in der Lage, uns dem Reich der Finsternis zu widersetzen und uns in den Kämpfen, denen wir gegenüberstehen, zu behaupten.

 

In Liebe, 

 

Oliver

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0